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Über die begeisterten Empfehlungen einer Freundin bin ich vor einigen Monaten auf Matcha („Gemahlener Tee/Cha“) gestoßen. Dieser besondere pulverisierte Grüntee ist eine japanische Spezialität, die für die bekannte Teezeremonie verwendet wird. Da das Grünteeblatt hier komplett verwendet wird – anders als beim klassischen Tee werden die Blätter nicht nur für eine bestimmte Zeit ins heiße Wasser getaucht, sondern durch die Pulverform im Wasser aufgelöst – nimmt der Teetrinker die Inhaltsstoffe vollständig auf. Und das ist wahnsinnig gesund. ;- )

Matcha (Foto: Just my cup of ... | Mone)

Matcha (Foto: Just my cup of … | Mone)

Ohne an der Stelle allzu tief ins Inhaltsstoffliche zu gehen, zitiere hier den Tee-Laden unseres Vertrauens (wir bestellen unsere Grüntees nach Möglichkeit direkt in Japan bei Maiko Tea, da Qualität und Preis hier stimmen – denn es ist keine ganz günstige Sache, der Matcha), der dürfte schließlich Bescheid wissen: „Maccha contains all of the tea plants healthy ingredients and is abundant in Vitamin A + E, catechin and polyphenol.“ Und: „Maccha is rich in amino acids, vitamins, minerals and catechin antioxidants.“ (Link) Das Netz ist aber voll von ausführlichen Informationen dazu, für alle, die sich fundamentaler informieren möchten.

Der Tee | Fürs Erste soll es jedoch genügen zu sagen, dass Grüntee im Allgemeinen und Matcha im Besonderen sehr viele wichtige und gesunde Inhaltsstoffe hat, von Antioxidantien bis freie Radikalenfänger. Einige beobachten auch einen Wachmacher-Effekt, der bei mir allerdings nicht eintritt. Ich bin aber auch eine Kaffeetante, die noch vorm Schlafengehen Espresso trinken kann ohne größere Auswirkungen! Was ich aber beobachte an mir, ist ein allgemeines fitteres Befinden. Das wird sicher nicht nur am Matcha liegen, sondern auch an der allgemeinen gesünderen Ernäherung. Aber eben auch: Als wir etwa über die Weihnachtsfeiertage und nun auch wieder während der Osterferien, natürlich, anders und üppiger gegessen haben und vor allem weniger regelmäßig unsere Grüntee-und-Matcha-Infusionen zu uns genommen haben, wurden wir prompt kurz nach den Weihnachtsfeiertagen krank. In der Zeit davor, die wirklich nicht wenig stressig war, waren wir zwar immer mal wieder leicht angeschlagen, aber richtig ausgebrochen ist sie nicht, die Erkältung. Wie sehr das eine nun mit dem anderen zusammenhängen mag, wer weiß – ich möchte aber gern denken, dass der Matcha eine gewisse Rolle spielt. Wenn wir ihn denn schon so regelmäßig trinken!

Der Geschmack | Denn er schmeckt ja auch, der Matcha! Es dürfte tatsächlich sehr stark Geschmacksache sein, denn zum einen ist die Optik für europäische Augen eher ungewohnt – Matcha ist eine grasgrüne Flüssigkeit in der Tasse! Zum anderen ist der Teegeschmack recht „grünteeig“. „Das schmeckt ja grasig!“, wurde mir auch schon gesagt. Und natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Matcha-Sorten. Wir beziehen ihn direkt aus Japan zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und haben bei den drei Sorten, die wir mittlerweile getestet haben, durchaus Unterschiede herausgeschmeckt!

Wie könnte man den Geschmack also beschreiben? Grüntee, natürlich, aber milder, ausgewogener, teils etwas süßlicher (nicht süß!).

Matcha-Variationen | Wir trinken ihn gern auch mit etwas Reismilch, was den Geschmack noch etwas weiter abrundet. Neudeutsch also einen Matcha Latte!

Maishimizu (Foto: Just my cup of ... | Mone)

Maishimizu (Foto: Just my cup of … | Mone)

Es gibt übrigens auch eine Matcha-Mischung, die eine süße Variante bietet: Maishimizu. Mir ist diese schon zu süß (aber ich bin auch kein Sehr-Süß-Esser. Zum Vergleich: Schokolade nur Zartbitter, Vollmilch ist schon zu süß. Eigenartig? Ja schon …) Allerdings mische ich häufig etwas von beiden Pulvern, ungefähr zu gleichen Teilen, und mag das sehr gern.

Außerdem kann Matcha auch verarbeitet werden – etwa zu Eis. Aber dazu an anderer Stelle einmal mehr.

Die Zubereitung | Noch ein paar Takte zur Zubereitung. Traditionell wird Matcha in einer Teeschale mit einem Bambusbesen aufgeschlagen, dem Chasen. Rituell und so, dass sich ein hellgrüner Schaum bildet. Für europäische Augen erinnert das ein wenig an Cappuccino. Ab und an bereiten wir unseren Matcha auf diese Weise zu, allerdings lassen die Schaumbildungsrührkünste noch zu wünschen übrig … (es könnte mehr Schaum sein!). Wenn es schnell gehen soll, tut es auch ein Milchaufschäumer (Schaum!) oder ein simpler Teelöffel (Achtung, ordentlich rühren wegen Klümpchen).

Immer aber: Pulver ins Gefäß (nach Geschmack, wir nehmen etwa einen flachen Teelöffel / Schale) – etwas nicht zu heißes Wasser dazu – vermischen. Danach aufgießen. Nach Wunsch Reismilch. Trinken. Und lecker!
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Ein Kommentar zu “Matcha | Das neue Trend- getränk?

  1. Pingback: Entdeckt | Japanisches Natto | Just my cup of ...

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