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Aufmerksamem Natur-Beauty-Blog-Lesen sei Dank: Vielfache Begeisterungsstürme haben auch mich dazu gebracht, ein Aloe Vera-Gel auszuprobieren. Es gibt wohl so ein paar Must-haves, die sich in der, na sagen wir, „Szene“ durchgesetzt haben und so kann man eigentlich kaum über einen Blog stolpern, auf dem Aloe Vera nicht irgendwann einmal besprochen worden ist. Gern gelesen habe ich etwa hierhier und hier, über jeweils ein anderes Aloe Vera-Produkt.

Meine Aloe Vera - noch heile!

Meine Aloe Vera – noch heile!

Aloe Vera verspricht besonders hohe Feuchtigkeit für Haut und Haare und gilt als Verwöhnkur, die Feuchtigkeit nicht nur zuführen, sondern auch in der Haut bewahren soll.

Texas Chain Saw Plant Massacre? | Da nun nicht jeder eine Aloe Vera-Pflanze zu Hause stehen hat – und falls doch, nicht unbedingt tagtäglich an dieser herumschnibbeln möchte (ich hätte tatsächlich eine hier, aber ob das nun wieder die richtige, hautpflegende Sorte ist?) -, bleibt der Griff ins Drogerieregal, ob im Real Life oder via Mausklick.

Aloe Vera Gel - wie vom Hersteller präsentiert  (c) Aubrey Organics

(c) Aubrey Organics

Das angeblich purste Aloe Vera-Gel ist das von Aubrey Organics, das denn auch von mir getestet wird. Preis und Menge sind im Rahmen (knapp 12€ / 118 ml), der Versand ist direkt beim Hersteller sogar frei. Bei einem Anteil von 98% Aloe Vera sorgen Grapefruitextrakt und Tocopherol (Vitamin E) für Haltbarkeit und Guarkern für die ganz leicht dickliche Konsistenz. Tatsächlich handelt es sich nicht um ein Gel im Wortsinne, sondern um eine Flüssigkeit, die ganz leicht dicker ist als Wasser. Der Geruch ist schwer zu beschreiben, pflanzig-säuerlich vielleicht? Kein Duft, den man intensiv an der Flasche riechen würde. Allerdings auch nicht besonders stark und einmal aufgetragen auch sofort verfolgen. Und trotzdem der flüssigen Konsistenz lässt sich das Aloe Vera-Gel aus der Kippflasche von A. O. gut dosieren, man – ich! – braucht nur sehr wenig Gel, ein, zwei Tropfen vielleicht..

Spannend übrigens auch, dass der Hersteller Santaverde Aloe Vera als Grundflüssigkeit für seine Produkte benutzt, anstelle vom sonst üblichen Wasser. Ein sehr interessantes Konzept, finde ich, allerdings noch nicht getestet. Das Santaverde Aloe Vera-Gel hat jedoch nur einen Anteil von 90% Aloe Vera (16,90€ / 100 ml). (Wie sehr diese letztendlich nicht allzu großen Unterschiede ins Gewicht fallen? Vielleicht weiß jemand der Leser etwas mehr?)

Und? | Ich benutze das Aloe Vera Gel als Tonikum, morgens folgt darauf ein Gesichtsöl, abends je nach Tagesform ein klein wenig Öl oder auch gar nichts (Stichwort fettfreie Nachtpflege). Für die Haare habe ich es bisher nicht benutzt, allerdings sind meine Haare auch sehr unkompliziert (eher zu fettig denn zu trocken). Außerdem soll es auch im Sommer sehr angenehm kühlend wirken, ich habe es aber bislang nur in den kalten Monaten getestet.

Hier wird das Aloe Vera Gel außerdem auch als Lidschattenbase empfohlen.

Insgesamt bin ich mit diesem Aloe Vera Gel ganz zufrieden damit und könnte mir vorstellen, es weiterhin zu benutzen – wenn da nicht die Hydrolate wären, die mich schon länger anlachen … (qed: Wer zu viel Blogs liest … ; ) ). Andererseits liest man auch häufiger, dass die Wirkung der Hydrolate zwar angenehm, aber letztendlich ohen allzu deutlichen Effekt sind. Ohne mich biochemisch wirklich auszukennen und mit Blick auf die Hydrolatgewinnung erscheint mir „küchenbiologisch“ die Aloe Vera doch mehr wirksame Inhaltsstoffe zu versprechen denn ein Hydrolat.

Grundsätzlich also | Ich bin mit der Seife-Öl-Tonikum-Gesichtspflege happy (und werde dazu sicher auch noch mal etwas mehr schreiben). Und da ich Wert darauf lege, möglichst pure Produkte zu benutzen, werde ich sicher auch immer wieder auf ein Aloe Vera-Gel zurückgreifen. Wenn mich nicht vorher ein Hydrolat schwach macht …

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7 Kommentare zu “Getestet | Aloe Vera

  1. Ah, über das Aloe Vera Gel von AO habe ich auch schon viel positives gelesen, gekauft habe ich es mir bisher aber noch nicht. Wollte ich aber eigentlich immer. Aber ich bin auch mit Hydrolaten sehr zufrieden und habe mir gerade erst eines von Dabba bestellt 😉

    • Entschärfen? Reagiert deine Haut denn empfindlich auf Aloe Vera? Das ist bei mir zum Glück nicht der Fall (ich habe aber auch mit alkoholhaltigen Tonika keine Problem, wie es wiederum häufig zu lesen ist). Ich „schichte“ allerdings gerne – zuerst Aloe Vera, dann ein Tonikum, das gerade da ist – ein bisschen Layering! 😉

      • Das war wohl falsch formuliert. Meine Haut reagiert empfindlich auf Alkohol, dass in meinem akutellen Hydrolat ist. Und das entschärfe ich mit Aloe Vera gel.
        Ich schichte bei meiner Haut Pflege auch gerne, erst das Hydrolt mit Aloe Vera Gel, dann Öl und dann Creme und manchmal noch eine zweite Creme. Meine haut ist leider sehr pflegebedürftig.

  2. Pingback: Hydrolate | Und es wirkt doch! Vielleicht … | Just my cup of ...

  3. Pingback: TAGung: Starting over – oder: Meine Minimal-Ausstattung im Bad | Just my cup of ...

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