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Weitergeht’s immer noch – es wird ausgemist, minimalize your Kruscht! Zur Motivation und den Gedanken dahinter habe ich hier schon geschrieben, Teil 1 der Aktion im Bad ist ausführlichst hier zu lesen. Teil 2 zur Küche gibt es hier. Und heute geht es an das Bücherregal!

Bücher? Du tust Bücher weg? | Ich miste meine Bücherregale aus! Das fällt mir schwer, denn ich habe immer von einer Bücherwand geträumt. Da ich aber effektiv den Großteil der Bücher nicht mehr benutzen werde – Unterhaltungsliteratur, Schnäppchen und Funde von Büchertauschregalen, teilweise noch nicht gelesen (Das kann ich lesen, wenn mal Zeit ist …) -, werden diese nach und nach aussortiert. Da bleiben aber Klassiker und Fachbücher, das sind immer noch genug!

Aber was tun damit? Wegwerfen kommt nicht in Frage.

Man. Wirft. Keine Bücher. Weg.

So!

(Liebe Generation Kindle: Bücher sind sowas wie ein Kindle, nur dicker und mit dünneren, beweglichen Bildschirmen drin. Und ein Kindle würdest du auch nicht wegwerfen, ne?)

Wohin damit? | Vieles kommt in Büchertauschregale – kennt ihr die? Eine tolle Idee! Ein Regal im öffentlichen Raum, in dem man Bücher kostenlos aussuchen und mitnehmen kann. Und eigene dort quasi verschenken kann. Aber auch sehr gefährlich, wenn man gern stöbert … (Ich liefere meine Bücher immer strategisch geschickt so ab, dass ich hinterher noch etwas zu erledigen habe und kein „Gepäck“ mitnehmen kann. Sonst wäre die Aussortieraktion ja keine solche … ähm …)

Auch im Freundeskreis habe ich schon Listen rumgeschickt, allerdings stehen die meisten wohl händeringend vor einem ähnlichen Problem. Oder haben schon auf Reader umgestellt.

Einiges will ich auch verkaufen, für ein paar Groschen (warum verkaufen? Weil ich schlicht und einfach das Geld auch brauchen kann und es nett ist, beim Ausmisten auch ein bisschen was „raus“ zu bekommen. Dabei reden wir hier lediglich über „Flohmarkt“-Preise, ne : ) ) Nach guten Lösungen habe ich lang gesucht – oder suche auch noch. Das Internet hilft natürlich auch hier weiter, es gibt einige Treffer zu „Bücher verkaufen“ und auch sehr viele Seiten, an denen man Bücher verkaufen/tauschen kann.

I need a dollar … | Beim „amazonischen“ Platzhirsch habe ich probeweise ein paar im Marketplace eingestellt, bin damit aber nicht happy aufgrund deren Geschäftspolitik. Außerdem ist es ein bisschen komisch, wie viel Gebühr einbehalten wird. Es war schlicht und einfach aber der erste Anbieter, von dem ich wusste, dass es die Möglichkeit gibt. Marketplace nutze ich selbst hin und wieder, da es Drittanbieter sind, die diese Plattform nutzen. 

Trotzdem bleibt das Platzproblem ja bestehen, auch wenn die Bücher in Kisten sind – denn weg wie warme Semmeln gehen die Bücher dort nicht. (Eins! Eins hab ich schon verkauft.) Ich bin am überlegen, den Account wieder zu schließen, denn:

… a dollar is what I need … | Meine neueste Entdeckung ist Momox, dort habe ich schon ein paar Pakete hingeschickt. Der große Vorteil: Platz, denn die Bücher sind tatsächlich weg. Der Nachteil: Es gibt wirklich nicht viel, der Großteil der Bücher ist unter 1€ wert. Außerdem werden nicht alle ISBNs auch gefunden.

Der Mindestbetrag, den man erreichen muss, sind 10€ – dafür ist es also wichtig, 2, 3 Bücher/CDs/DVDs zu haben, die etwas mehr wert sind, und den Rest durch geringe Zahlen aufzufüllen. Sonst wäre das Päckchen wohl kaum mehr zu tragen …

Bisher hat das bei mir alles gut geklappt – Versand gut, alles angenommen, Geld auch auf dem Konto.

Wie geht Momox | Ich habe quasi hinten angefangen – falls ihr Momox nicht kennt, es funktioniert folgendermaßen: Momox kauft gebrauchte Bücher, DVDs, CDs, Spiele an. Man gibt die ISBN-Nummer ein und erhält ein Tagesangebot. Die Summen können sich täglich ändern, je nach Nachfrage. Will man verkaufen, legt man das Buch in den Verkaufskorb. Ist die Mindestankaufssumme von 10€ erreicht, kann man verkaufen, das heißt also: Päckchen fertig machen. Das Päckchenporto kann man über Momox ausdrucken (wahlweise Hermes oder DHL), so dass tatsächlich keine Kosten anfallen.

Einmal dort eingegangen werden die Bücher geprüft und man erhält nach ein paar Tagen eine Rückmeldung, ob alles angenommen worden ist (hier zu den Auflagen, was angekauft wird. Ich hatte glücklicherweise bislang noch keine Problem, dass etwas nicht angenommen worden wäre). Das Geld wird dann auf das Konto überwiesen.

Es gibt sicher | noch viele andere hilfreiche Seiten – über Tipps und Erfahrungsberichte freue ich mich! Für mich ist momentan das eine schöne Lösung, da ich schnell Platz gewinne (und nicht die Zeit habe, viel mehr zu recherchieren). Der noch abzuarbeitende Bücherstapel ist allerdings nach wie vor noch groß genug …

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9 Kommentare zu “Going minimalist … | Bewusst Konsumieren (4): Im Bücherregal

  1. Ich finde booklooker sehr schön – funktioniert so ähnlich wie der Marktplatz bei Am*z*n, d.h. du verkaufst deine Sachen direkt an einen Käufer und booklooker bietet nur den „Marktstand“. 🙂

  2. Ja, diesen „öffentlichen“ Tauschbücherschrank haben wir auch mehrfach bei uns in der Stadt- eine wirklich tolle Sache.
    Auch das Verschenken und Tauschen im Freundeskreis finde ich super- das machen wir mit Kleidung übrigens auch regelmäßig.
    Man kann auch kleine Kunstwerke für die Wand aus Büchern zaubern, falls man mal Zeit und Lust zum Basteln hat.

    Liebe Grüße 🙂

    • … ja, basteln … irgendwie kann ich mich noch nicht überwinden, was aus den Büchern zu machen. Das macht sie ja quasi „kaputt“. Komisch! 🙂 Aber!!!! – ich habe einen „Buchigel“ (umgefaltete Seiten, als Kartenhalter) gebastelt! Dafür gabs auf einem Blog hier eine Inspiration und es sieht cool aus auf dem Schreibtisch! :-))

  3. Genau, schau Dir auf jeden Fall mal booklooker an. Die haben ganz geringe Gebühren, nicht so eine Abzocke wie amazon Marketplace. Allerdings musst Du Dir halt darüber im Klaren sein, dass es etwas dauern kann, bis jemand bestellt. Ich stelle meine aussortierten Bücher immer erstmal dort ein und wenn nach einem Jahr oder so immer noch kein Interessant zugeschlagen hat gehts in Bücherschränke oder ähnliches.

  4. hey, danke für deinen kommentar und den link zu diesem post 🙂
    ich denke, ich werde momox auch mal ausprobieren. ich habe mehrere sach/fach-bücher, vllt gehen die ja ganz gut .. 🙂

  5. so, jetzt habe ich tatsächlich eine frage an dich zu momox. die angebotenen preise schwanken da ja schon sehr. beispielsweise war eins meiner bücher gestern 7.50 wert, heute nur noch irgendwas mit 3 euro. gilt denn letztendlich der preis, zu dem ich die bücher in den verkaufskorb gelegt habe? oder kann es auch sein, dass sie mir letztlich viel weniger dafür zahlen als ich angenommen habe? weißt du da was zu? in den faqs habe ich leider nichts dazu gefunden..
    liebe grüße

    • Puh, so große Unterschiede habe ich bisher nicht gehabt! Vermutlich gilt wohl immer der Tagespreis, aber wissen tu ich es leider nicht. Die Preise setzen sich nach Nachfrage zusammen, aber dass es so stark variiert?!? Meine (TB)Belletristik war selten mehr als 2€ … Klassisches ‚“Kleinvieh“ 😉
      LG!

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