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Ich entwickle mich zum Probenfan … Oft wird eingewendet, dass die Produkte in der Form eher teurer sind als im Fullsize, und noch dazu mehr Müll machen. Auch kann man grade bei Cremes mit Sachets eigentlich keine Wirkung abschätzen. Zum Testen aber von Kosmetik – passt mir die Farbe? Die Konsistenz? – und auch für einen ersten Eindruck von nicht ganz so günstigen Produkten finde ich das Probengetobe super! (Das war ein Insider – guckstu hier ; ) )

Proben über Proben!                   Foto: Mone | Just my cup of ...

Proben über Proben!                   Foto: Mone | Just my cup of …

Dieses Mal habe ich bei amazingy ein Probenset bestellt (mehr hier) Ein sehr netter und hilfreicher Service, auch bei anderen Bloggerinnen schon oft gelobt, dem ich mich nur anschließen kann: Von fast allen Produkten im Sortiment kann man Proben bestellen (ein paar Ausnahmen werden genannt). Gibt es keine Firmenprobe, wird selbst abgefüllt. Das Ganze für 7,95€ inklusive Porto für 5 Proben nach Wunsch. Natürlich auch nicht günstig, wenn man sich die Mengen ansieht (s. Foto), aber zum Testen – gerade von Dekorativem – reicht es wirklich vollkommen aus! Ich werde wohl noch ab und an drauf zurückgreifen und das Sortiment näher „begutachten“.

Aber zum ersten Testlauf! | Ausgewählt habe ich 5 Produkte, „halb halb“ Deko und Pflege. Bekommen habe ich sogar 8 Pröbchen! Sehr nett. Ich habe noch nicht alles durchgetestet, das werde ich nach und nach ergänzen. Aber fangen wir an mit der Übersicht:

Im Test  – dekorativ | Ich wollte mir den viel gerühmten Living Luminizer und  den „Un“ Cover-Up von rms näher anschauen. Bekommen habe ich dazu noch den Buriti Bronzer, einen Cremelidschatten und einen Lippenstift von Ilia. Da kann ich mich nicht beschweren über den Service von amazingy! : )

rms Living Luminizer

Nicht täuschen lassen, die kleine Menge reicht tatsächlich für einige Anwendungen. Ich trage ihn – YouTube-geschult – unter den Augen und auf dem Nasenrücken auf. Auch ein wenig als Highlighter unterm Brauenbogen. Er tut allerdings nicht viel für mich, man sieht kaum etwas. Vielleicht mache ich was falsch? Oder ich sehe von Natur aus „wach genug“ aus? (*hüstel* …  mein Spiegel morgens sagt was anderes). Jedenfalls: Keine erstaunten „Wow, wie du heut aussiehst“ aus meinem Umfeld. Muss ich daher also nicht haben. Geld gespart!

Nachtrag: So im Nachhinein kommt mir der Einsatz von einem Highlighter gar nicht mal so abwegig vor … Nach einigen Versuchen und Testblicken in unterschiedliche Spiegel und Lichtverhältnisse. Vielleicht experimentiere ich mit einem günstigeren Exemplar noch ein wenig weiter. : )

rms „Un“ Cover-Up (00)

Nutze ich zum Kaschieren unter den Augen und streiche es aus über Wangen und Nase. Farbe passt gut, es deckt auch gut, ohne zu dick aufgetragen zu wirken. Eigentlich also sehr schön. Allerdings ist es mir unter den Augen zu „schmierig“ (blöd gesagt), ich merke, dass mein Augen-Makeup später verschmiert (Kajal „läuft aus“). Auch Abpudern hilft nicht. Schade, da ich Farbton und Konsistenz gern mag, auch die Art der Anwendung – einfach verstreichen – ist sehr einfach. Meine Augenregion ist aber offenbar sehr … „fettig“. Tja.

Nachtrag: Ich habe den Concealer auch zwei, dreimal auf dem ganzen Gesicht angewendet, wie ich es bei einigen anderen gelesen habe. Deckkraft ist gut, Farbe passt auch recht gut (eher matt, was ich mag) und recht haltbar – allerdings entsteht mit der Zeit ein warmes Gefühl auf meinen Wangen, das mir unangenehm ist. Woran es auch liegen mag.

Ilia Lippenstift „Humble me“

Nicht ganz meine Farbe, sondern zu bräunlich hell auf den Lippen, aber nude genug zum Testen. Trägt sich angenehm, da werde ich sicher nochmal intensiver ausprobieren mit Rosenholztönen. Und auch um die Unterschiede herauszufinden zwischen den x Lippenstiftprodukten/balms/conditioners …

rms Buriti Bronzer

Mal ausprobiert – ich bin aber noch nicht ganz schlau geworden, wie ich den Bronzer aufzutragen habe, damit er funktioniert. Momentan sieht man eher gar nix!?

rms Cremelidschatten „Seduce“

Jetzt getestet: Tolle Farbe, ein schönes mattes Braun, wie ich es gern in der Augenfalte verwende. Matt hätte ich gar nicht erwartet. Aber – es creast sehr schnell und stark bei mir, meine Lider sind recht fettig. Also nicht empfehlenswert.

Auch mit dem Auftragen habe ich mich schwer getan: Mit den Fingern bekomme ich am Augenrand keinen so wirklich schönen Übergang hin. Mit einem Pinsel habe ich es bei der Probe nicht probiert. Allerdings sehe ich den Vorteil eines Cremelidschattens ja gerade darin, dass er schnell und unkompliziert mit den Fingern aufzutragen ist (oder?). Also auch hier: Leider nix für mich, denn die Farbe gefällt mir sehr gut.

Gestestet – Pflegendes | Hier möchte ich mich in die „Oberklasse“ vorwagen – May Lindstrom und Dr Alkaitis sind es geworden. Vorab – auch hier sehr kleine Pröbchen, die aber doch für 3, 4 Mal reichen, dezent verwendet.

May Lindstrom The Blue Cocoon

Ein Zwischending zwischen Creme und Maske zu einem horrenden Originalpreis. Die Erwartungen sind also hoch! Aufgetragen fühlt es sich bei mir sogar eher warm an, nicht kühlend wie in der Produktbeschreibung. Der Effekt ist tatsächlich schön, aber auch nicht so viel anders als etwa eine Maske von Martina Gebhardt oder Living Nature (die ich auch gerade teste). (Glück gehabt – schlimm wärs gewesen, wenn der Effekt so Wow gewesen wäre, dass ich um eine Bestellung nicht drumrumgekommen wäre! ; ) )

Ich lasse allerdings auch noch meine Mutter testen – mal sehen, ob der Effekt bei reiferer Haut stärker ist!

May Lindstrom The Problem Solver

Jetzt getestet: Eine Gewürz-Heilerde-Mischung, so mein erster Eindruck (ein Blick in die Ingrediens zeigt: stimmt auch!). Ein dunkles Pulver, mit Wasser anzuzischen. Schmeckt und riecht leicht „weihnachtsbäckermäßig“. Ist auf meiner Haut rasch angetrocknet, was ein eher unangenehmes Gefühl war. Bei anderen Masken geht mir das nicht so. Ich habe ab und an ein Hydrolat nachgesprüht, damit es feucht bleibt. Aber auch nach der Maske war meine Haut eher trocken und hat gespannt. Nicht gerötet, feine Poren, ja – aber ein Effekt, den ich auch nach anderen Masken etc. schon erreiche.

Dr, Alkaitis Universal Organic Mask

Jetzt getestet: Ein erster Test, der nett war, aber auch keine Wunder vollbracht hat. Aber natürlich, kann man das von einer einmaligen Probe erwarten? Von den drei getesteten Masken meine liebste.

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4 Kommentare zu “Getestet | Probenbestellung bei amazingy

  1. Yeah, es geht eben nichts übers Toben mit Proben 😉
    Vor einiger Zeit noch hatte ich den rms Luimizer auch noch auf meiner Wunschliste, aber mittlerweile konnnte ich ihn mir live und in Farbe ansehen und ffinde ihn zwar weiterhin ganz hübsch, aber bei weitem nicht mehr so begehrenswert- abgesehen davon versuche nur noch vegane Kosmetik zu kaufen und da Bienenenwachs enthalten ist, fällt er eh durchs Raster…

    Liebe Grüße 🙂

  2. Ooh, den rms Living Luminizer würde ich auch gerne mal testen. Manchmal habe ich so Tage, da denke ich, dass ich mich wirklich auf die Suche nach einem guten Highlighter machen muss und dann habe ich Momente, in denen ich denke: Hä, neee, das brauchst Du doch gar nicht!!
    Ich finde die Nude-Farben von ILIA auch schwierig, sind mir ebenfalls alles zu orange.

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