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Nein, nein, ich habe es nicht vergessen. Sondern bin nach wie vor dabei, mein Microcell-Fläschen leert sich, fast die Hälfte ist verpinselt. Oft genug habe ich mir auch schon vorgenommen, mal wieder alles aufs virtuelle Blatt zu bringen. Nuja, wie dem so ist … Besinnliche Weihnachten? Von wegen! Da wird einem doch eine gute Woche Monat geklaut. Nur die Arbeit bleibt gleich! 😉

Der Stand der Dinge jetzt, nach der so-und-so-vielten Woche also: Ich muss ehrlich sagen – gut, aber auch unverändert. Will heißen, den Nägeln geht es gut, so lange, tja, bis mal wieder irgendwo ein Eckle absteht, Stress ist, was einreißt …

Wichtig ist das Ritual. Regelmäßig lackieren ist das eine, aber auch die Nagelhaut zurückschieben, wo nötig überstehendes abschneiden (soll man nicht, aber ich komme gut klar damit. Habe recht dicke Nagelhaut, die, wenn man sie zurückschiebt stellenweise „wulstig“ ist (klingt doof und übertrieben, ich weiß). Sie lässt sich aber gut abschneiden, nicht zu tief natürlich, es tut nix weh und wächst auch nicht schlimmer nach. War schon immer so.) Ich feile meine Nägel auch immer recht kurz, etwa 1 bis 2 Millimeter „Nagelweiß, damit fahre ich optisch gut und kann ohne Probleme tippen. Ein sehr wichtiger Punkt für mich!

Tja, der Haken? | Ich komme nicht immer regelmäßig zu diesem Ritual. Einmal die Woche müsste sein, es wird aber manchmal auch etwas mehr als eine Woche. Alle zwei, spätestens drei Tage ablackieren muss ebenfalls sein, denn der Lack wird bei mir dann … schwer zu beschreiben …. fest und trocken vielleicht. So fest, dass er sich abziehen lässt. Das ist natürlich weder für die Optik schön noch für den Nagel gut. Für einen „Ich muss mich an allem zuppeln, was absteht“-Typ wie mich aber verführerisch …

Dafür habe ich noch keine Lösung gefunden. Mein Laster ist per se schon besser geworden, ich kaue, beiße, zuppele nicht mehr so sehr wie früher. Aber eben immer noch ein bisschen. Ab und zu. Was soll’s, ist es eben so! 🙂 Bleibt es eben spannend und ich trainiere weiter.

Nerviger finde ich, dass es ein war Problemfinger gibt, deren Nägel tatsächlich immer an der gleichen Stelle einreißen, ohne mein Zutun (ja, ehrlich! Was dann mit dem leichten Riss passiert, das nehme ich aber voll auf meine Kappe :-/ ). Was ich da machen könnte, ist mir noch schleierhaft! Muss irgendwie auch an der form der Nägel selbst liegen. Ich hatte auch schon Experimente mit künstlichen Nägeln, die bei mir jedoch nie lang gehalten haben. Man konnte sie einfach (ok, nicht ganz einfach. Mehr ein Abzuppeln. Aber das kann ich ja, hö hö. Und schmerzhaft war es auch nicht.) abziehen, die Kanten haben sich abgelöst. Das war ja gerade zu eine Aufforderung …

Wie ist also der Stand der Dinge? | Ich hab die Nägel schön! Juhu, wenigstens, moment, ich zähle nach … also Nagelweiß ist an – Trommelwirbel – jedem Finger zu sehen! So, das  mal setzen lassen!

Links: Daumen weiß ist da, kann noch etwas länger und schöner in Form

L2 (Zeigefinger) – erster Ansatz ist wieder da, Problemkind, das immer an der Seite einreißt und nicht richtig nachlegen will.

L3 + 4 – waren schon schön und sind es noch. Zwei Vorzeigefinger. Sehr brav! 🙂

L5 – kann noch ein bisschen länger. Nach wie vor ein Wackelkandidat, da die Kanten noch nicht ganz fest sind und bei mir generell leicht einreißgefährdet sind.

Rechts: Daumen, R2, R3, R5 – alle vier sehr ordentlich, ein wenig zurückgefeilt. Vor allem der Daumen ist schon länger sehr schön, und war früher Sorgenkind. Immerhin ein Erfolgserlebnis 🙂  Wie links sind auch hier Zeige- und kleiner Finger einreißgefährdet. Komisch

R4 – legt wieder zu, nachdem er stark abgerissen ist. Das kommt alle paar Monate vor, dafür wächst er dann auch in Ruhe nach. Warum auch immer, auch hier das Phänomen: gleiche Einrissstelle, gleiche „Menge“ an abgerissenem Nagel, alle paar Monate mal.

Tja. | Was soll ih sagen. Im Grunde – alles wie gehabt. Erfolgserlebnisse und Enttäuschungen halten sich die Waage. So ganz schlau werde ich aus meiner Zuppel-Leidenschaft nicht.

Ach ja! Feile gesucht! | Ich möchte mir mal wieder eine gute Feile zulegen. Eine dünnere. Momentan habe ich einige dieser … wie nennt man die? … Plastikfeilen aus dem Drogeriemarkt. Eine Seite grob, eine fein. You know? Eine Glasfeile habe ich auch, die ich gern mag, aber sie ist mir zu dick für die Ecken. Überhaupt mag ich Glas gern, es geht mir aber regelmäßig kaputt. Also nicht die ideale Lösung. Vielleicht hat jemand einen Tipp?

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4 Kommentare zu “Ich hab die Nägel schön-Challenge | Die … so-und-so-vielte Woche …

  1. Ich verwende eine Saphir-Nagelfeile und bin damit recht zufrieden.

    Habe mehrere davon und immer eine mit mir mit, wenn ich unterwegs bin, wenn mal was einreißt, damit ich das wegfeilen kann.

    Auch in der Arbeit liegt eine in der Lade.

    Das wichtigste ist, immer eine Feile griffbereit zu haben (war selbst als Teenager Nagelbeißer)

    lg
    Maria

    • … von Saphir-Feilen bin ich abgekommen, schon länger. Musste auch erstmal wieder googeln, das sind für mich eigentlich einfach Metallfeilen. Und dazu stand in den Beautyheftchen meiner Jugend, neinneinnein. 🙂 Vielleicht an der Zeit, doch mal wieder in die Richtung vorzufühlen – ist dünn, unkaputtbar und praktisch. Hm hm!

      (Ach, und ich beiße ja nicht, ich knabber nur! Das ist ein groooooßer Unterschied! 😉 )

      • Saphierfeilen sind eigentlich NICHT die einfachen Metallfeilen.

        Bei einfachen Metallfeilen ist nur so eine Art Gitter eingeritzt, die sind rau und die finde ich auch ganz furchtbar.

        Saphierfeilen sind so einer Art „Sand“ beschichtet, je nach Körnung von ganz fein bis etwas gröber.

        Mir sind sie am liebsten, weil mit so einer dicken Feile komme ich einfach nicht zurecht.

        lg
        Maria

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